flowground für Geschäftskunden
Internet of Things

Automatisierte Anbindung von IoT-Plattform an Bestandssysteme im Unternehmen

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Das Prinzip von flowground – die Verbindung verschiedener Software- und Cloud-Anwendungen über Konnektoren zu einem (Daten-)Flow – ist so universell, dass die Telekom es für ihre Kunden auf zahlreichen Feldern der digitalen Transformation einsetzt. Etwa in Kombination mit dem „Internet of Things“ (IoT). Im IoT werden Maschinen, Paletten, Container, aber auch Autos oder Stromzähler mit Sensoren ausgestattet, deren Daten in die Cloud geschickt und dort ausgewertet. So lassen sich Kosten und Zeit reduzieren und Prozesse effizienter gestalten.

In diesem Artikel lesen Sie,

  • welchen Herausforderungen Unternehmen bei der Anbindung von IoT-Lösungen an Bestandssysteme im Unternehmen begegnen,
  • wie die Integrationsplattform der Telekom eine schnelle und einfache Integration ermöglicht und
  • wie im Ergebnis Systeme im Unternehmen ohne Medienbrüche kommunizieren können.
Unternehmen

Name: Deutsche Telekom AG

Branche: Informations- und Kommunikationstechnik

Sitz: Bonn

Unternehmensgröße:
216.000 Mitarbeiter in 50 Ländern

Umsatz 2018: 75,7 Milliarden €

Unternehmens-Webseite:
iot.telekom.com

Integrationsprojekt

Umsetzungszeitraum: Januar 2019 bis April 2019

Umsetzungspartner: Inhouse

Konnektoren

Low-Code
Integration

von IoT-Insighs in interne IT-Systeme

Bis zu 70 %
Zeitersparnis

im Vergleich zu Eigenentwicklungen

NAHTLOSE KOMMUNIKATION

Herausforderung: Integration von IoT-Insights in Geschäftsprozesse

Viele unserer Kunden nutzen bereits IoT-Sensoren und die Cloud-of-Things-Plattform der Telekom, um ihre Maschinen monitoren zu lassen. Dabei fallen zahlreiche Daten an: vor allem Alarmmeldungen, die zum Beispiel beim Überschreiten bestimmter Grenzwerte ausgelöst werden. Diese Informationen sollen direkt in bestehende Geschäftsprozesse hineinfließen, etwa in Salesforce, OTRS oder Slack. Mit der Integrationsplattform flowground lässt sich dieser Datentransfer elegant über ein Web-User-Interface einrichten. Dabei können auch vorhandene Konnektoren und Flows verwendet werden, was den Aufwand deutlich verringert.

Aufwendige Überwachung im Kontrollzentrum oder umständliche Programmierarbeit

Sind Maschinen eines Unternehmens mittels Sensoren mit der Telekom Cloud of Things verbunden, lassen sich Abweichungen vom Normalbetrieb in Echtzeit erkennen. So wird etwa die Betriebstemperatur erfasst – überschreitet der Wert einen definierten Bereich, wird ein Alarm ausgelöst. Um das „alarm event“ zu bemerken, muss aber ein Mitarbeiter im Kontrollzentrum des Unternehmens die IoT-Plattform ständig im Blick haben oder diese schickt eine E-Mail. Beides ist umständlich und birgt die Gefahr, dass der Alarm nicht rechtzeitig bemerkt wird. Es wäre für den Kunden weitaus sinnvoller, wenn der Alarm sofort in seinen Unternehmenssystemen auftauchen würde (zum Beispiel in einem Ticketing-System). Diese Verbindung lässt sich händisch programmieren und betreiben. Das ist jedoch kompliziert, kostet jedes Mal Zeit und Geld und benötigt meist einen Systemadministrator für den Betrieb der Schnittstelle.

Ziel: Schnelle und einfache Verbindung zwischen
Cloud-of-Things-Plattform und Kundensystemen

Eine Cloud-of-Things-Anwendung muss aus Kundensicht folgende Anforderungen erfüllen:

  • Sensordaten adäquat erfassen und analysieren können
  • Prozesse automatisieren und so effizient wie möglich gestalten
  • Medienbrüche zwischen beteiligten Systemen vermeiden


Die Unternehmen, die mit Cloud-of-Things-Anwendungen arbeiten, wollen keine „Medienbrüche“ im Informationsfluss. Die IoT-Daten bzw. die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen nahtlos in die eigenen Systeme einfließen. Je nachdem, welches Ereignis von den Sensoren gemeldet wird, soll zum Beispiel ein Ticket zur direkten Bearbeitung erstellt oder ein Flag in einer Datenbank gesetzt werden. Besonders wichtig sind Alarmmeldungen: Sie sollen als Nachricht etwa direkt in einem Messenger-Dienst wie Slack erscheinen oder per Push auf das passende Mobiltelefon gesendet werden. Nur so kann auf den Alarm zeitnah vom richtigen Verantwortlichen reagiert werden.


Nahtlose Kommunikation

  • Dr. Andreas Albers, Product Owner flowground bei der Telekom

    Mit flowground können Systemintegratoren IoT-Lösungen ohne Medienbrüche mit einfacher Integration als E2E-Service anbieten.

    Dr. Andreas Albers,
    Product Owner flowground bei der Deutschen Telekom

Lösung: flowground integriert Ereignisse der IoT-Plattform in Kundensysteme

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Über die Integrationsplattform flowground können die Daten über Systeme hinweg miteinander automatisiert ausgetauscht werden. Sind über die Plattform bereits verschiedene Anwendungen im Unternehmen über Konnektoren miteinander verbunden, wird die Cloud-of-Things-Plattform einfach über einen weiteren IoT-Konnektor technisch zusammengeschaltet. Die Datenübergabe – das „miteinander Reden“ – erfolgt über APIs. Die Cloud-of-Things-Plattform wird so zum Teil eines sogenannten „Flows“: eingehende Sensordaten > Verarbeitung in loT-Plattform > Benachrichtigung nachgelagerter Bestandssysteme (bei Bedarf > Verarbeitung der Insights bis in endkundenorientierte Anwendungen hinein).

So entsteht ein vielfältig kommunizierendes System: Die Maschinen im Unternehmen sind mit Sensoren ausgerüstet, etwa zur Temperaturmessung. Diese Daten senden sie in die Cloud-of-Things-Plattform, hier wurden für sämtliche Messungen Grenzwerte definiert. Wird ein Wert überschritten, wird das entsprechende „alarm event“ ausgelöst. Da flowground mit den IT-Systemen im Unternehmen verbunden ist, landet das „alarm event“ – wie auch sämtliche anderen Ereignisse und Daten – direkt in den Kundensystemen. „Fehlermeldungen kommen so wesentlich schneller und sicherer dort an, wo sie auch bearbeitet werden“, sagt Dr. Andreas Albers, Product Owner für flowground bei der Deutschen Telekom. Die Kunden können individuelle Maßnahmen für jedes Ereignis definieren: Wann wird ein Ticket geschrieben? Wann wird eine Nachricht über Slack verschickt? Was soll die Nachricht enthalten?

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Der große Vorteil von flowground: Der Code von Flows ist replizierbar, jede Verbindung muss nur einmal hergestellt werden. Das heißt: Wurde die IoT-Plattform für einen Kunden etwa mit Salesforce verbunden, kann dieser Flow mit Salesforce für weitere Kunden in großen Teilen wiederverwendet werden. So wird der Programmieraufwand stark reduziert: Die Integration gelingt deutlich günstiger und schneller.

Ergebnis: Zwei Systeme kommunizieren ohne Medienbrüche

Durch die Verbindung der Cloud-of-Things-Plattform mit Salesforce, OTRS, Slack oder anderen Systemen über die flowground Plattform entsteht eine nahtlose Kommunikation. „IoT-Plattform und Kundensysteme kommunizieren ohne Medienbrüche“, sagt Albers. Zudem spart die Lösung teure Programmieraufwände für die Entwicklung und Umsetzung einer solchen individuellen Integration als eigenes Projekt. Neben der Bearbeitung von einfachen regelbasierten Alarmen lassen sich die über Sensoren gesammelten Informationen noch weiter nutzen: Mittels der Daten lässt sich analysieren/vorhersagen, warum etwa eine Maschine öfter ausfällt. Und es lässt sich vorhersagen, unter welchen Bedingungen (Temperatur, Laufgeschwindigkeit etc.) ein Ausfall am wahrscheinlichsten ist oder wann sie vorher gewartet werden muss (Stichwort „predictive maintenance“). 

Die Integration via flowground macht IoT-Lösungen noch attraktiver – etwa in der Verfolgung von Paketen, der Messung von Umweltbedingungen wie Luftfeuchtigkeit in Lagerhallen oder auch beim „Asset Retrieval“, wo beispielsweise teure Baumaschinen mit Sensoren versehen werden. Verlassen sie einen definierten Bereich (beispielsweise im Falle eines Diebstahls), wird Alarm ausgelöst. Das „alarm event“ landet dann direkt auf dem Smartphone des Besitzers – dank flowground.


Weitere Anwendungsbeispiele

Die Erfolgsgeschichten aus unterschiedlichen Branchen zeigen, wie Systemintegratoren und ihre Kunden gleichermaßen von flowground profitieren.

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